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14. Kölner Arbeitgebertag: ARBEITGEBER KÖLN verleihen Integrationspreis an drei Unternehmen

„Wir brauchen dringend arbeitsmarktorientierte Zuwanderung, um den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken“, forderte Michael Jäger, Vorsitzender von ARBEITGEBER KÖLN, anlässlich des 14. Kölner Arbeitgebertages vor rund 300 Gästen. Allein durch die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten könne die Fachkräftelücke nicht geschlossen werden. „Asyl ist ein Akt der Menschlichkeit, qualifizierte Zuwanderung eine Notwendigkeit“, schloss Jäger.

Vor dem Hintergrund des Urteils des Verwaltungsgerichts Köln zu Diesel-Fahrverboten in Köln erneuerte Jäger seine Forderungen nach weitreichenden Ausnahmeregelungen und Übergangsfristen insbesondere für Wirtschaftsverkehre, damit Köln nicht zum Stillstand komme. Nachdem was bisher zur Entscheidung bekannt sei, habe er zudem erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme.

Ein Höhepunkt des diesjährigen Arbeitgebertages war die Rede von NRW-Integrationsminister Stamp zum Thema „Einwanderungsland NRW – Migration als Herausforderung und Chance“. Im Beisein des Ministers fand auch die Preisverleihung des Integrationspreises der ARBEITGEBER KÖLN statt, in deren Rahmen drei Unternehmen für ihr vorbildliches Engagement in Sachen Integration ausgezeichnet wurden. Minister Stamp gratulierte den Unternehmen: „Mit Ihrem Engagement leisten Sie einen hervorragenden Beitrag zur Integration. Sie übernehmen damit eine Vorbildfunktion für andere Unternehmen. Integration in den Arbeitsmarkt ist eine der Grundvoraussetzungen für Integration in die Gesellschaft.“

Jäger zeigte sich ebenfalls begeistert über die Vielzahl beeindruckender Unternehmensbewerbungen im Zusammenhang mit dem Integrationspreis. Sie seien eindrucksvoller Beweis, dass Vielfalt längst gelebte Realität in der Wirtschaft sei.

Den Integrationspreis der ARBEITGEBER KÖLN erhielten folgende Unternehmen:

Elektrohaus Bernhard Günther GmbH & Co. KG
rahm Zentrum für Gesundheit GmbH
START NRW GmbH

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung bildete der Vortrag von Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke e. V., der zum Thema „Donald Trump und die USA: Ende der Pax Americana?“ vortrug.

16:28 16:28

ARBEITGEBER KÖLN lobt Integrationspreis aus: Der Preis wird von NRW Integrationsminister Dr. Joachim Stamp verliehen

Der Integrationspreis ist eine Initiative der ARBEITGEBER KÖLN e.V. und wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Verleihung findet im Rahmen des Kölner Arbeitgebertages am 14.11.2018 im Hotel Pullman Cologne statt.

„Arbeitsmarktintegration ist der Schlüssel zur Integration in die Gesellschaft. Viele Unternehmen leisten hier Vorbildliches. Dieses Engagement möchten wir mit dem Integrationspreis nach außen hin sichtbar machen“, erklärte Wolfgang Reß, Geschäftsführer der ARBEITGEBER KÖLN, die Initiative des Verbandes. Gleichzeitig hoffe er, die positiven Beispiele würden viele Nachahmer finden.

Der Preis wird an Unternehmen verliehen, die die Integration von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Zuwanderungsgeschichte fördern und sich im besonderen Maße für Diversität einsetzen. Die Ausschreibung erfolgt in den Kategorien:

Unternehmen aus dem Handwerk
Unternehmen mit 5 – 250 Mitarbeiter/innen
Unternehmen mit über 250 Mitarbeiter/innen

Bewerben kann sich jedes Unternehmen mit Sitz in Köln und den angrenzenden Kreisen.

Die Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 26. Oktober 2018. Eine fachkundige Jury mit Vertretern aus der Kölner Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird die eingegangenen Bewerbungen sichten und den jeweiligen Gewinner auswählen.

„Nordrhein-Westfalen steht mit 4,6 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wie kein anderes Bundesland für Weltoffenheit, Vielfalt und Zuwanderung. NRW ist nicht nur die Heimat derjenigen, die hier geboren sind, sondern genauso für die, die im Ausland geboren und eingewandert sind“, so Minister Dr. Joachim Stamp.

 

Der Preis soll zeigen, dass Integration von Migrantinnen und Migranten auf vielerlei Ebenen in Deutschland gelingt und die Wirtschaft kontinuierlich stärkt. Sie trägt zur Vielfalt der Beschäftigtenstruktur in Unternehmen bei und beeinflusst das gesellschaftliche Zusammenleben positiv.

Weitere Informationen zum Preis für Integration der ARBEITGEBER KÖLN 2018 sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter https://www.arbeitgeber-koeln.de/arbeitgebertag/

16:45 16:45

Drohende Dieselfahrverbote: ARBEITGEBER KÖLN mahnen zu besonnenem Vorgehen

Vor dem Hintergrund der heute ergangenen Diesel-Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das Städten den Weg zu Fahrverboten ebnet, mahnte Wolfgang Reß, Geschäftsführer von ARBEITGEBER KÖLN e. V., zur Besonnenheit: „Wir sind alle daran interessiert, die Luft in unseren Städten zu verbessern. Doch wir dürfen dabei nichts übers Knie brechen.“ Mit einem Schnellschuss der Politik sei niemandem gedient, daher plädiere er für vernünftige Übergangslösungen und Ausnahmeregelungen. „Otto Normalverbraucher kann sich nicht jedes Jahr ein neues Auto leisten. Und auch mancher Handwerksbetrieb kommt in große Not, wenn er von jetzt auf gleich seine Dieselflotte ersetzen oder nachrüsten muss.“ Weiter sei auch die Vielzahl der Lieferverkehre zu beachten, die die Läden, Supermärkte und Haushalte der Stadt täglich belieferten. Ohne diese Verkehre, die in der Regel mit Diesel-Nutzkraftwagen erfolgten, käme die Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger schnell ins Straucheln.

In diesem Zusammenhang appellierte er in Richtung Kölner Stadtspitze, jetzt alles daran zu setzen, den ÖPNV weiter auszubauen und für ein intelligentes Verkehrsmanagement zu sorgen. Aktuell platze der Kölner Nahverkehr aus allen Nähten. Zudem seien noch längst nicht alle Stadtgebiete gut ans Streckennetz angeschlossen. Hier sehe er erheblichen Nachholbedarf. „Wer ein geändertes Mobilitätsverhalten der Bürger erreichen möchte, muss auch gute Alternativen zum Auto anbieten“, schloss Reß an. Auch müsse zum Beispiel durch sinnvolle Ampelschaltungen dafür gesorgt werden, dass der Autoverkehr in der Stadt „flüssiger“ laufe, um die Luftqualität zu verbessern.

11:30 11:30

Köln im digitalen Wandel: „Umbruchprozess erfordert Mentalitätswandel in der Verwaltung“

„Die digitale Transformation durchdringt alle Bereiche unseres Alltagslebens. Die Wirtschaft ist hierdurch einem rasanten Wandel unterworfen“, resümierte Michael Jäger, Vorsitzender von ARBEITGEBER KÖLN e. V., anlässlich des 18. Katerfrühstücks von ARBEITGEBER KÖLN und NetCologne vor rund 200 Gästen. Auch die Stadtverwaltung müsse sich auf die digitale Zeitenwende einstellen. Er unterstütze daher das Bestreben der Stadtspitze, die Stadtverwaltung noch digitaler und kundenfreundlicher gestalten zu wollen. Ihm sei bewusst, dass solche Umbruchprozesse Zeit und Energie bräuchten und dabei der Faktor Mensch nicht zu unterschätzen sei. „Dennoch führt am erforderlichen Mentalitätswandel kein Weg vorbei, um die digitale Verwaltung von morgen erfolgreich zu gestalten“, schloss Jäger an.

In Richtung Unternehmerschaft mahnte er: „Der digitale Wandel geht alle an – Digitalisierung ist keinesfalls nur ein Thema für Großbetriebe. Auch kleinere und mittlere Unternehmen müssen sich die Thematik auf die Fahnen schreiben, um nicht den Anschluss zu verlieren.“

Dies bekräftigte auch Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne, der von dem Projekt DigitalNetCologne, der Digitalisierungsoffensive für die Stadt Köln, berichtete. Das Ausbauvorhaben umfasst die zehn größten Gewerbegebiete und mehr als 100.000 zusätzliche Haushalte, die direkt an das Glasfasernetz des Kölner Anbieters angeschlossen werden. Damit erreicht NetCologne 70 Prozent aller Kölner Haushalte über die eigene digitale Infrastruktur – im deutschlandweiten Vergleich ein Spitzenwert.

Auch die Kölner Schulen werden profitieren: „Wir haben bereits zwei Drittel der Schulen am Glasfasernetz, im Laufe des Jahres werden die restlichen 100 folgen“, so von Lepel. Und auch das öffentliche WLAN soll weiter wachsen: „Allein an den Jecken Tagen haben sich über 180.000 Nutzer in das Hotspot.Koeln-Netz in der Innenstadt eingewählt. Das zeigt, dass der Zugang zur digitalen Infrastruktur immer selbstverständlicher wird. Mit unserer Digital-Offensive legen wir den Grundstein, um die Vorreiterrolle Kölns als ´Digitale Hauptstadt´ weiter auszubauen.“

Unter dem Motto „Auf dem […]

16:43 16:43

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer: Koalitionsvertrag ist in weiten Teilen enttäuschend

Zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:

„Aus Sicht der deutschen Wirtschaft sind die Ergebnisse in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik weitgehend enttäuschend, vieles bleibt wirtschaftlich unvernünftig und bedeutet weniger Flexibilität für die Unternehmen, dafür aber ein Mehr an Belastung und Regulierung.

Eine Große Koalition muss die demographischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte für unsere Volkswirtschaft bewältigen. Dies wurde nicht erreicht.

Der Vertrag ist geprägt von rückwärtsgewandter Umverteilung und unverantwortlicher Belastung der jungen Generation, ohne die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen für die Zukunft abzusichern. Im Vergleich zum Sondierungsergebnis bedeutet der Koalitionsvertrag eine dramatische Verschlechterung aus Sicht der Wirtschaft.

Lediglich im Bildungsbereich, beim Ausbau der Kinderbetreuung und bei der Neuregelung der Zuwanderung ist Solides und in die Zukunft Gerichtetes erreicht worden.

Ja, es hätte natürlich schlimmer kommen können. Aber es hätte nachhaltig sehr viel besser sein müssen.“

11:18 11:18

Drohende Dieselfahrverbote: ARBEITGEBER KÖLN sehen Versäumnisse bei der Stadt

„Die Stadt macht es sich zu einfach, wenn sie der Automobilindustrie und dem Bund alleine den Schwarzen Peter für die schlechte Luftqualität in Köln zuschiebt“, kommentierte Wolfgang Reß, Geschäftsführer von ARBEITGEBER KÖLN e. V., die Ergebnisse des Aviso-Gutachtens im Auftrag der Stadt. Auch halte er die Pauschalverunglimpfung einer ganzen Branche als „kriminell“ seitens des Kölner Sozialdezernenten für ungerechtfertigt und „im Ton völlig daneben“. Es sei an der Zeit, die eigene Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte kritisch zu hinterfragen und sich Versäumnisse einzugestehen, argumentierte Reß in Richtung Stadtspitze. „Es reicht eben nicht, den Autoverkehr so unattraktiv wie möglich zu machen.“ Man müsse den Bürgern schon ein vernünftiges Alternativangebot machen, um vom Auto auf andere Verkehrsträger umzusteigen. Denn der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sei viel zu zögerlich erfolgt. Zudem sei es bei der Ausweisung neuer Wohngebiete versäumt worden, zuvor eine ÖPNV-Anbindung sicherzustellen. Auch trügen die vielen Baustellen und die unsinnigen Ampelschaltungen zum täglichen Stau und somit auch zur Erhöhung der Luftverschmutzung bei. Auf diese Missstände habe ARBEITGEBER KÖLN in den vergangenen Jahren wiederholt hingewiesen, ohne dass eine spürbare Änderung eingetreten sei.

Mit Blick auf die Wirtschaft mahnte Reß: „Gerade das Handwerk setzt noch auf Dieseltechnologie. Diese Unternehmen können ihre Fahrzeugflotten nicht von jetzt auf gleich austauschen.“ Ein Dieselfahrverbot käme einer Enteignung gleich. Er plädiere daher für vernünftige Übergangslösungen, die Bürger und Wirtschaft nicht im Regen stehen lassen.

15:00 15:00

13. Kölner Arbeitgebertag: „Deutschland hat Nachholbedarf – jetzt Weichen in Richtung Zukunft stellen“

„Deutschland hat bei zentralen Themen Nachholbedarf“, eröffnete Michael Jäger, Vorsitzender von ARBEITGEBER KÖLN, den 13. Kölner Arbeitgebertag. Als Handlungsfelder nannte er die Themen Bildung, Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur. Auch dürfe man Arbeit in Deutschland nicht weiter verteuern, um die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen. Er appellierte an die künftige Bundesregierung, die Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent zu halten. Die gute konjunkturelle Lage und die anhaltend hohe Beschäftigung bieten ideale Bedingungen, Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu entlasten. „Die gute Wirtschaftslage ist kein Selbstläufer. Wirtschaft braucht die richtigen Rahmenbedingungen, um zu gedeihen“, mahnte Jäger. In diesem Zusammenhang warnte Jäger auch vor überzogenen Tarifforderungen der Gewerkschaften. Diese würden eine Abwanderung von Arbeitsplätzen ins Ausland beschleunigen und eine Bewegung der Firmen aus dem Flächentarifvertrag auslösen.

Höhepunkt des diesjährigen Arbeitgebertages war die Rede von Arndt G. Kirchhoff, Präsident von unternehmer nrw und METALL NRW, mit dem Titel „Nach dem Superwahljahr 2017: Worauf es jetzt ankommt“. Die Erwartungen des Sozialpartners an die neue Bundesregierung formulierte Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Zu den Anforderungen an die gesetzliche Krankenversicherung und die Arbeitslosenversicherung standen Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit, und Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg, Rede und Antwort. Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag von Prof. Dr. Richard Giesen vom Lehrstuhl für Sozialrecht, Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Universität München, der zum Thema Arbeitskampf vortrug.

15:17 15:17

NRW-Unternehmensverbände fordern schnelle Regierungsbildung Präsident Kirchhoff: „NRW braucht jetzt einen neuen Aufbruch!“

Am Morgen nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben die nordrhein-westfälischen Unternehmer eine zügige Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit dem Ziel einer schnellen Regierungsbildung gefordert. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, sagte am Montag in Düsseldorf, die Bürger hätten für einen politischen Kurswechsel gestimmt, „damit wir in NRW schneller werden“. Die Landespolitik müsse jetzt direkt vom Wahlkampfmodus in den Gestaltungsmodus schalten. Die künftigen Regierungsparteien dürften jetzt nicht eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners suchen, sondern müssten in großen Linien denken. „Nordrhein-Westfalen braucht nun eine Landesregierung, die echte Aufbruchsstimmung entfacht“, erklärte Kirchhoff.

Nordrhein-Westfalen benötige jetzt vor allem eine überzeugende wirtschaftspolitische Agenda. Sie müsse alle Politikfelder umfassen und auf das große Ziel ausgerichtet sein, das Land bei Wachstum, Arbeitsplätzen und Investitionen wieder in die Spitzengruppe der Wirtschaftsstandorte zu führen. „Hierfür muss die neue Landesregierung für einen Aufbruch sorgen und den Menschen im Land das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückgeben“, betonte Kirchhoff. Unternehmer wie Arbeitnehmer seien es leid ständig lesen zu müssen, gegenüber Baden-Württemberg und Bayern im Hintertreffen zu sein.

Kirchhoff forderte die Landespolitik auf, schnell für ein positives Grundklima für Wirtschaft und Industrie zu sorgen. Die Wahlgewinner hätten die große Chance, Nordrhein-Westfalen zu entfesseln und von seinem Schlusslicht-Image zu befreien. Oberste Ziele seien jetzt ein sofortiger Regulierungs-Stopp, ein nachhaltiges Entbürokratisierungs-Konzept, massive Investitionen in die digitale und Verkehrsinfrastruktur sowie eine Qualitätsoffensive in der Bildungspolitik. „Diese Signale müssen nun als Erstes kommen, um echte Aufbruchsstimmung in der Wirtschaft zu erzeugen“, forderte Kirchhoff.

Quelle: unternehmer nrw

13:38 13:38

Landtagswahl 2017: Ich gehe wählen!

Am 14. Mai 2017 wird es spannend, NRW wählt seinen Landtag. An diesem Tag gilt es, mitzuentscheiden, wer für die kommenden fünf Jahre das Land regieren soll. Erstmals können sich laut Umfragen sechs Parteien ernsthaft Hoffnung auf einen Einzug ins Landesparlament machen.

Die ARBEITGEBER KÖLN rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens mit ihrer Kampagne „Ich gehe wählen!“ auf, am 14. Mai von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und zu einer hohen Wahlbeteiligung beizutragen. Für Michael Jäger, den Vorsitzenden der ARBEITGEBER KÖLN, gibt es viele gute Gründe, seine Stimme abzugeben. Als gebürtiger Nordrhein-Westfale geht er wählen, weil ihm „NRW am Herzen liegt!“.

„Mit der Aktion „Ich gehe wählen!“ rufen wir dazu auf, dass jede Bürgerin und jeder Bürger Nordrhein-Westfalens den politischen Kurs in unserem Land mitbestimmt. Kern der Demokratie ist, dass die politisch Verantwortlichen – auf Zeit und durch freie Wahlen – durch die Gesellschaft legitimiert werden. Für unsere Demokratie ist es unerlässlich, dass wir unser Recht auf Wahl auch ausüben.“, so Wolfgang Reß, Geschäftsführer der ARBEITGEBER KÖLN. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Mitglieder Kölner Unternehmen und Institutionen, die mit ihrem Gesicht und einem persönlichen Statement dafür werben, wählen zu gehen, denn: Jede Stimme zählt!

Auf der Homepage der ARBEITGEBER KÖLN finden sich unter dem Motto „Ich gehe wählen, weil…“ viele weitere gute Gründe, den Gang zur Wahlurne anzutreten: https://www.arbeitgeber-koeln.de/

Auch der DGB Köln-Bonn, die Industrie- und Handelskammer zu Köln sowie die Handwerkskammer zu Köln rufen mit dem Slogan „Ich gehe wählen!“ zur Beteiligung an der Landtagswahl auf.

14:35 14:35

Kölner Verkehrssystem fährt am Limit – ARBEITGEBER KÖLN fordern intelligenten Mobilitätsmix

„Das Verkehrssystem fährt am Limit – was die Kapazitäten, aber auch was die Instandhaltung angeht“, analysierte Michael Jäger, Vorsitzender von ARBEITGEBER KÖLN, die angespannte Verkehrslage in Köln beim 17. Katerfrühstück von ARBEITGEBER KÖLN und NetCologne. Gerade der desolate Zustand der Rheinbrücken führe zu Umwegen und Ausweichverkehren, dies koste die Firmen Zeit und Geld. Angesichts steigender Bevölkerungs- und Einpendlerzahlen sei zudem mit einer weiteren Verschärfung der Situation zu rechnen. „Wir brauchen umso mehr einen Mobilitätsmix, der alle Verkehrsträger sinnvoll miteinander verbindet“, forderte Jäger. Allein das Autofahren so unattraktiv wie möglich zu machen, greife zu kurz. Sinnvoller sei, die Voraussetzungen für ein geändertes Mobilitätsverhalten zu schaffen und die richtigen Anreize zu setzen. Weiter ging Jäger auf die angedachten Dieselfahrverbote zur Verbesserung der Luftqualität ein. Hierdurch sei nicht nur die Wirtschaft alarmiert. Logistik und Handwerk setzten bei Fahrzeugen noch überwiegend auf Dieseltechnologie. Eine Umstellung sei nicht mit einem Federstrich zu erreichen. Er sei daher über die Zusicherung der Oberbürgermeisterin froh, die berechtigten Interessen der Wirtschaft bei dem Thema Luftreinhaltung nicht aus dem Auge verlieren zu wollen, betonte Jäger.

Im Rahmen des Katerfrühstücks diskutierten Claudia Schall (Chefredakteurin von Radio Köln) und Stefan Sommer (Leiter der Lokalredaktion Köln der Kölnischen Rundschau) mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Verkehrsdezernentin Andrea Blome, Sozial- und Umweltdezernent Dr. Harald Rau, ADAC-Verkehrsexperte Dr. Roman Suthold, Kreishandwerksmeister Nicolai Lucks und Rainer Ludwig, Geschäftsführer der Ford-Werke GmbH, über die Herausforderungen der Kölner Politik im Bereich Verkehr und Wirtschaft.